Ruhestandsplanung für Ihre Kunden

18. Mai 2016

Zukunftsthema mit großem Wachstumspotenzial

Während sich Begrifflichkeiten wie private oder betriebliche Altersvorsorge allgegenwärtig im täglichen Sprachgebrauch der Gesellschaft sowie der Medien etabliert haben, ist der Begriff der Ruhestandsplanung eher selten wahrzunehmen. Doch wo genau liegt die Abgrenzung und was versteht man eigentlich unter der Ruhestandsplanung?

Altersvorsorge ist nicht gleich Ruhestandsplanung

Während sich die Altersvorsorge primär am Vermögensaufbau für das Alter orientiert und ausrichtet, geht es bei der Ruhestandsplanung um Strategien und Maßnahmen, wie im Alter mit dem angesparten Vermögen optimal umgegangen und die finanzielle Unabhängigkeit weiterhin sichergestellt werden kann. Aber auch finanzübergreifende Themen finden Berücksichtigung und bilden somit einen guten vertrieblichen Ansatz.

Während zu Zeiten der Erwerbstätigkeit die laufenden Einnahmen im Idealfall die regelmäßigen Ausgaben übersteigen und somit die finanzielle Unabhängigkeit sichergestellt werden kann, so dass der gewünschte Lebensstandard geführt wird, ändert sich möglicherweise die Situation im Alter drastisch. Nach Wegfall des Arbeitseinkommens sollten die angesparten Vermögen und Rentenansprüche nunmehr die finanziellen Einbußen ausgleichen.

Einflussfaktoren Rentensenkung und Inflation

Hinzu kommt allerdings erschwerend, dass der Rentenanspruch kontinuierlich abgesenkt wird und Renten ab dem Jahr 2040 voll versteuert werden müssen. Ein weiterer Aspekt ist die Inflation, die heute ausgewiesene Ansprüche in Form von Rentenbescheiden relativiert. Im Rahmen der Altersvorsorgeplanung werden somit zunächst der finanzielle Bedarf sowie etwaige Versorgungslücken errechnet und dargestellt.

In einem zweiten Schritt werden dann Produkte und Konzepte ausgewählt und vorgestellt, die unter Berücksichtigung der individuellen Situation und gegebenenfalls auch einer Fördermöglichkeit in der Lage sind, diese Lücken zu schließen. Die Zielgruppe definiert sich dabei mehr oder weniger ab Geburt bis circa zum 50. Lebensjahr.

Zielgruppe Best Ager

Nachdem dann im Idealfall ein Vermögen aufgebaut worden ist, ändert sich in der Ruhestandsplanung die Zielgruppe und damit die Ansprüche. Nunmehr wird die Generation der sogenannten Best Ager angesprochen, wobei sich diese ab einem Alter ab 50 Jahren definiert.

Oftmals wird dabei angenommen, dass sich im Zusammenhang mit dieser Zielgruppe auch eine Veränderung der Anlagen und Ziele vollzieht, indem von einer „vermögensstrategischen Wende“ gesprochen wird. Mit diesem Begriff ist der Wandel vom Sparen zum Entsparen gemeint. Eine Studie vom Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA) zeigt allerdings auf, dass die Realität sehr oft eine andere ist.

Vielmehr wird das bestehende Vermögen genutzt, um aus den Renditen den Lebensunterhalt ergänzend zu bestreiten. Das Vermögen wird also nicht entspart, sondern vielmehr erhalten und die Renditen daraus entsprechend genutzt. Dadurch ergeben sich auch neue Themenfelder, wie die Bereiche „Erben und Schenken“ oder generell die Thematik des späteren Vermögenstransfers im Todesfall oder auch zu Lebzeiten.

Generationenthema Ruhestandsplanung

Der Bereich der Ruhestandsplanung bezieht sich somit nicht ausschließlich auf Fragen oder Anliegen im Bereich der Finanzen, sondern ist vielmehr ein Generationenthema. Denn auch die Pflegevorsorge oder generell die Klärung von Notfallsituationen umschließen diesen Themenkomplex.

Dadurch ergeben sich für Berater gleich mehrere Vorteile: Zum einen sind viele Themen nur mäßig oder gar nicht geklärt und geregelt. Sie bieten somit einen guten Einstieg in die Thematik. Die Ausgestaltungsmöglichkeiten sind dabei zum anderen vielfältig und das Kundenbindungspotenzial extrem groß. Hinzu kommt, dass es sich aufgrund des demografischen Wandels um eine wachsende Zielgruppe handelt.

Wir werden deshalb für diesen Themenkomplex einen produktübergreifenden Bereich auf unseren Plattformen anbieten und ausbauen. Dabei werden nicht nur die entsprechenden Produktlösungen berücksichtigt, sondern auch unterstützende Inhalte angeboten.

Kooperation mit GOING PUBLIC

Netfonds kooperiert in diesem Bereich mit dem privaten Bildungsträger GOING PUBLIC und wird nicht nur Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten, sondern gemeinsam die erwähnten Inhalte ausarbeiten.

GOING PUBLIC selbst existiert seit 1990 und ist eines der führenden Unternehmen der Aus- und Weiterbildung in den Bereichen der Banken-, Immobilien- und Versicherungsbranche sowie für freie Finanzdienstleister. Das Unternehmen befindet sich im Privatbesitz und ist somit komplett unabhängig von Produktanbietern oder Dienstleistern.

Somit kann absolute Neutralität gewährleistet werden. Über 30 feste Mitarbeiter sowie rund 100 freiberufliche Dozenten und Trainer sichern dabei ein hohes Maß an Qualität.

Insgesamt werden sich jeweils zwei Personen der Netfonds Gruppe aus den Bereichen Investment sowie Versicherungen als Ruhestandsplaner fortbilden und Ende September 2016 die Ausbildung abschließen.

Vorteile der Ruhestandsplanung für Berater:

  • Neue vertriebliche Ansätze
  • Gegebenenfalls neue Zielgruppen
  • Steigender Bedarf durch demografischen Wandel
  • Hohes Kundenbindungspotenzial
  • Generationenübergreifende Konzepte und Lösungen
  • Möglichkeiten für Cross-Selling

Ihre Ansprechpartner

Kersten Andreas Heyn
Teamleiter Vertriebsunterstützung
kheyn@netfonds.de
Telefon: (0 40) 82 22 67-385

Guido Steffens
Abteilungsleiter
fondsgebundene Altersvorsorge
gsteffens@netfonds.de
Telefon: (0 40) 82 22 67-348


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